

Fuer den 8. Juli hatte meine Tante Karten fuer das Baseballspiel Seattle Mariners gegen Detroit Tigers organisiert.Im Vorfeld des Games gab es quasi als Vorspeise ein 20-minuetiges Spiel mit geistig Behinderten zu sehen. Das Problem dabei war allerdings, dass die Spieler der einen Mannschaft gar nicht wie Behinderte spielten und praktisch immer trafen, waehrend das andere Team kaum wusste wie der Schlaeger zu halten war. Tja, das naechste Mal vielleicht etwas fairere Gruppen bilden, aber dabei sein ist ja alles und am Schluss hatten sich sowieso alle gefreut…
Das Hauptspiel war dann weniger spektakulaer: Die Mariners verloren 1:2, von den Socken gehauen hat mich das Spiel selber nicht; waehrend der Fussball WM hatte man ja genuegend Gelegenheit, sich an Spiele ohne viel Bewegung zu gewoehnen. Ganz interessant war jedoch das Drumherum: Zwischen die Tribuenen waren so viele Essens-, Getraenke- und Fanartikelstaende wie moeglich gestopft, was Pausenunterhaltung und Zuschaueranimation anbelangt, kann Europa noch einiges lernen und die Aussicht von unseren Plaetzen auf die Skyline war schlicht der Hammer.
Trotz allem moechte ich zum Abschluss an Homer Simpson erinnern, der erst als er im Stadion nicht mehr Bier trinken durfte gemerkt hat, wie langweilig so ein Baseballspiel eigentlich ist…
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